Leila

Ich erzähle euch nun die Geschichte, wie mit Leila und mir alles begonnen hat und was sie mich in so vielen Dingen lehrte! Eine Hündin, der ich vieles zu verdanken habe, bei der ich aber auch sehr lange brauchte, sie so zu akzeptieren wie sie eben ist. Aber lest einfach selbst…

Früher als ich noch jünger war und bei Mama lebte, hatten wir einen Hund. Sie hieß Fenja und sie war perfekt. Ein Goldie und ein toller Familienhund… Als ich selbst einen Hund wollte und überlegte, welche Rasse es werden sollte – ein Aussie oder sogar einen Schweizer Schäferhund – schlich sich in meinen Kopf immer wieder ein Goldie. Vermutlich wollte ich einfach meine damalige Hündin zurück, die einfach toll war. Fakt ist, mein erster eigener Hund sollte von Anfang an bei mir sein – es wurde also ein Welpe.

Also gut, es stand fest, es sollte ein Golden Retriever werden. Ich suchte im Internet nach Züchtern in unserer Nähe und wurde fündig, sie hatten sogar aktuell einen Wurf, die Freude war riesig, das könnt Ihr euch sicherlich vorstellen. Am Telefon fragte man mich, ob ich lieber einen Rüden oder eine Hündin haben möchte. Ich sagte, dass es mir egal sei, der Hund soll mich aussuchen, die Züchterin lachte, als sei es ein Witz gewesen… Ich hätte stutzig werden sollen…

Der Tag kam, ich durfte die Welpen besichtigen.

Die Züchterin war ganz nett. Sie brachte uns auf die Rückseite des Hofes, da waren einige Zwinger, diese waren sehr sauber und mit Wärmelampen ausgestattet. Da waren drei Welpen… Die Züchterin sagte mir, die anderen seien in einem anderen Raum untergebracht und schon vergeben, von denen dreien waren zwei auch bereits vergeben, eine davon ist frei und sie drückte sie mir gleich in den Arm. Da saß sie, auf meinem Arm, so klein und süß das ich schockverliebt war. Wir gingen nach draußen, damit ich sie mir ansehen konnte… Ich solle sie aber nicht auf den Boden setzen, damit sie nicht wieder dreckig wird.

Ich hätte stutzig werden sollen…

Ich fragte, wo denn die Mutter und der Vater sind, ob ich sie sehen kann? – „Das geht leider nicht, sie sind gerade mit meinem Mann spazieren gegangen.“

Ich hätte stutzig werden sollen…

Da die Kleine wirklich eine total schöne war, anhänglich, lieb und nicht bellte oder zwickte und mein Hirn einfach dem „Zuckerschock“ ausgesetzt war, entschied ich, sie zu nehmen.

Dann, vier Wochen später, kam der Tag, an dem wir diese Schönheit abholen konnten. Sie war bereits in der Küche, hat sich riesig gefreut uns zu sehen, doch sie ging von ihrer Decke nicht runter. In der Küche waren Fliesen. Ich nahm sie hoch und sie beschnupperte mich ausgiebig. Wir bekamen ein Starter-Set mit Futter, Spielzeug, Halsband und Leine mit.

Ich fragte, ob wir Kontakt halten könnten, damit sie sehe, wie sie sich entwickelte. Sie sagte nein, das möchte sie nicht.

Ich hätte stutzig werden sollen…

Ich fuhr mit meinem neuem Familienmitglied nach Hause.

Erfahrt in unserem ersten Blogbeitrag wie es weiter ging mit Leila und mir… > bitte hier entlang